Die SMS Emden war ein Kleiner Kreuzer der Kaiserlichen Marine, der im Jahr 1908 in Dienst gestellt wurde. Sie erlangte während des Ersten Weltkriegs Berühmtheit durch ihre erfolgreichen Kaperfahrten im Indischen Ozean.
Bau und Indienststellung: Die Emden wurde auf der Kaiserlichen Werft in Danzig gebaut und am 6. August 1908 in Dienst gestellt.
Bewaffnung: Sie war mit zehn 10,5-cm-Schnelladekanonen, acht 5,2-cm-Schnelladekanonen und zwei Torpedorohren bewaffnet.
Kommandanten: Der bekannteste Kommandant war Fregattenkapitän Karl von Müller.
Kaperfahrten: Im Ersten Weltkrieg operierte die Emden im Indischen Ozean und versenkte oder kaperte zahlreiche Handelsschiffe der Entente. Zu ihren bekanntesten Aktionen zählen der Angriff auf Madras (heute Chennai) und die Zerstörung der Funkstation auf den Kokosinseln.
Schlacht bei den Kokosinseln: Am 9. November 1914 wurde die Emden in der Schlacht bei den Kokosinseln vom australischen Kreuzer HMAS Sydney gestellt und nach heftigem Kampf zerstört. Viele Besatzungsmitglieder wurden getötet oder gefangen genommen.
Mythos: Die SMS Emden wurde aufgrund ihrer erfolgreichen Kaperfahrten und des ritterlichen Verhaltens ihrer Besatzung unter ihrem Kommandanten Karl von Müller zu einem Mythos. Sie wurde oft als "Schwan des Ostens" bezeichnet. Ihr Handeln entsprach den Regeln des Seekriegsrechts.
Gedenken: Das Wrack der SMS Emden liegt vor North Keeling Island (Kokosinseln). Zahlreiche Denkmäler und Gedenkstätten erinnern an das Schiff und seine Besatzung. Die Geschichte der Emden wurde in Büchern und Filmen verarbeitet. Ihr Name steht für militärische Effizienz und Tapferkeit, aber auch für die Schrecken des Krieges.
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